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Überwärmung als Therapie
bei chronischen Beschwerden und
zur unterstützenden Therapie
bei der Rezidivprophylaxe
des oberflächlichen Blasenkrebses

Das Hyperthermie-Verfahren funktioniert, indem es Prostata (Mann) oder blasennahe Harnröhre (Frau) und die Harnblase über einen Spezialkatheter überwärmt. Der Katheter wird durch die Harnröhre in die Blase eingeführt.
Für die Behandlung werden wassererwärmte Ballons (etwa 45°C) in die Harnröhre und warmes Wasser (etwa 44°C) in der Blase eingesetzt.

Die Behandlung dauert etwa 45 Minuten.
Während der Behandlung werden Sie möglicherweise nichts spüren; aber es kann vorkommen, dass Sie ein Wärmegefühl oder einen Drang zum Wasserlassen verspüren.
Nach der Behandlung können Sie nach Hause gehen.

Wie viele andere medizinische Verfahren wird auch diese Methode nicht von den gesetzlichen Krankenkasse GKV übernommen und ist eine Selbstzahlerleistung. Ob Ihre Krankenkasse, ggfls. auf Ihren Antrag, bereit ist die Kosten ganz oder teilweise zu übernehmen, sollten Sie unbedingt im Vorfeld klären. Von privaten Krankenversicherungen wird diese Behandlungsmethode im Allgemeinen vollständig übernommen. Auch hier ist eine vorherige Rücksprache mit der Versicherung (wie immer) sinnvoll.

(c) Dr. H. Schorn

zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16.Mai 2012 (15:20 Uhr)

Alle Informationstexte sind, wenn nicht anders gekennzeichnet,
von Dr. H. Schorn redaktionell erstellt worden.

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